
Die Giganten vom Uetliberg
Zwischen der SZU-Station Ringlikon und dem ZKB-Rastplatz «Fuchs» im Uetliberg-Wald versteckt sich ein romantisches Stück Kalifornien: die rund 350 Meter lange Mammutbaumallee.


Mammutbaumallee
Nachdem der Sturm Lothar 1999 mit einer Geschwindigkeit von 241 km/h über den Uetliberg fegte, hinterliess er weite Teile des Waldes baumlos. Da fragte sich der damalige Förster des ETH-Lehrwalds, Fredy Lienhard, wie er der Natur nachhelfen könnte. 2002 liess er rund siebzig Mammutbäume pflanzen.
In ihrer Heimat Kalifornien stehen die grünen Giganten seit 1890 unter Schutz. Wer zwischen ihnen spaziert, spürt, wie klein wir im Vergleich zur Natur sind. Dieses Erlebnis könnte für unsere Ururururenkel noch eindrücklicher werden – wenn man sich an den Exempeln im Mutterland der Mammutbäume orientiert.
Bäumige Rekorde
Lateinischer Name:
Sequiadendron giganteum
Höchster Bergmammut:
Hyperion («Tall Tree»), 115 m
Schwerster Baum der Welt:
General Sherman Tree, 2150 Tonnen, Umfang bei Brusthöhe 26 m
Ältester Baum:
Muir Snag, geschätzt über 3’500 Jahre alt, allerdings mittlerweile «tot»
Rinde:
bis zu 70 cm dick